10
Jan

In der Mitte des Lebens

Veröffentlicht von am in i-restart
Es ist zur Gewohnheit geworden und so gewöhnlich. Oder Sie haben es sich gut eingerichtet, auch wenn es sich nicht mehr gut anfühlt. Auch wenn Sie gerne etrwas ändern möchten, halten Sie vermeintliche Sicherheiten davon ab, andere Dinge zu tun oder Dinge anders zu tun. Wie oft höre ich in der Beratung: "Der Job ist mir sicher, ich bin doch schon so lange da." oder "Ich muss doch mein Haus oder die Ausabildung meiner Kinder finanzieren, eine Änderung ist zu riskant." Aber, es geht Ihnen nicht gut, die Routine frisst Sie auf, der Alltag fühlt sich nicht gut an, der Job macht schon längst keinen Spaß mehr. 
Gerade in der Mitte des Lebens sollte das Muss im Leben aufhören und das Wollen in den Vordergrund treten. Sie können so viel und die Sicherheit des Jobs kann sich ändern. Wenn Sie nicht mehr gefordert sind, nicht mehr überrascht werden von dem, was jeder Tag bietet und bieten kann, dann ändern Sie etwas! Hören Sie auf mit dem, was Sie nicht gerne tun und fangen Sie an mit dem, was Sie schon immer tun wollten. Eine andere Tätigkeit, ein komplett neues Business, probieren Sie es aus, nutzen Sie Ihre Kompetenzen und Ihre Freiräume. Das Risiko? Vielleicht können Sie ja auf einige Luxusgüter, auf ein großes Haus, eine teure Wohnung oder andere Dinge verzichten, wenn der Alltag Sie wieder erfüllt, wenn Sie wieder eine Aufgabe machen, die Sie fordert. 
In der Mitte des Lebens, da habe ich einen gut bezahlten Job aufgegeben, habe mich mit allen Risiken selbständig gemacht, arbeite seitdem sicher nicht weniger, aber anders. Besonders großartig dabei finde ich es, andere Menschen darin zu unterstützen, ihren Weg zu finden und diesen dann erfüllt zu leben. Und gerade in der Mitte des Lebens fragen sich viele Menschen, ob es noch so passt, wie es ist. Zurückblicken lohnt sich dabei in jedem Fall, um zu wissen, was man kann. Um dann nach vorne zu schauen, wie Sie in Zukunft leben und arbeiten wollen. Von der Mitte des Lebens bis zum Ende. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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22
Sep

Denk-Pause!

Veröffentlicht von am in i-restart
Jeden Tag prasseln viele Nachrichten auf uns ein, arbeiten Sie auch sehr viel und wollen dann die freie Zeit nutzen? Für das Gespräch mit dem Nachbarn noch schnell die Nachrichten aktualisieren, kurz die Kontakte in den sozialen Newtzwerken pflegen und gerade einmal schauen, wie der Fußballverein heute gespielt hat. Wenn nach Feierabend ein wenig Ruhe einkehrt, das heruntergeladene Buch lesen, Musik hören oder einen Film schauen. Wir sind immerzu mit irgendetwas beschäftigt. Es gibt gar keine Pause mehr, wo wir nicht irgendetwas im Netz tun oder konsumieren. Gönnen Sie sich einmal wirklich eine Pause. Eine Denk-Pause, in der Sie gar nicht lesen, hören oder digital schauen. Fahren Sie ein paar Tage ans Meer oder in die Berge, nutzen Sie die Angebote der weltoffenen Kloster und mieten sich dort ein paar Tage ein. Verharren Sie einmal einige Stunden dabei, in die Ferne zu schauen und nichts zu tun. Und genießen Sie den Moment, wenn Ihnen einmal wieder richtig langweilig wird. Erst dann wird Ihr Gehirn wieder frei, dann können Sie in Ruhe das Für und Wider schwieriger Entscheidungen abwägen und diese Entscheidung dann mit dem nötigen Abstand zum Alltag und zu allem, was uns beschäftigt, treffen. Wann haben Sie das letzte Mal darüber nachgedacht, wo Sie hin wollen und was Ihnen wirklich Spaß macht. Gönnen Sie sich eine echte Denk-Pause! Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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12
Sep

Adaption in Interviews

Veröffentlicht von am in i-restart
Wir suchen die falschen Bewerber und Bewerberinnen in Interviews aus! Die Situation eines Auswahlgespräches stellt eine Drucksituation für die meisten Bewerber und Bewerberinnen dar, sie fühlen sich dem Interviewer unterlegen und wollen gefallen, um den Job zu bekommen. Dies führt zu extrem angepasstem Verhalten, ähnlich dem Stockholm Syndrom. Der Interviewer wirkt sympathisch, auch wenn er dies de facto nicht ist, unpassende Verhaltensweisen werden rationalisiert, auch wenn diese de facto nicht angemessen sind. Erst eine Absage des Unternehmens führt dazu, die Situation des Interviews wieder neutraler einzuschätzen. Dieses Phänomen führt dazu, dass die Unternehmen Bewerber einstellen, die sie komplett anders kennengelernt haben. Und die Bewerber und Bewerberinnen übersehen oder überhören wichtige Informationen. Dies kann zu beidseitiger Enttäuschung führen. Der Ausweg aus dem Verhaltensdilemma? Am besten bewerben Sie sich, wenn Sie nicht in einer Drucksituation sind, sondern bewerben sich aus einer gesicherten Position heraus, die Ihnen die echte Wahl gibt. Daraus ergibt sich dann eine Bewerbungssituation auf Augenhöhe. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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22
Feb

Grenzen setzen statt Grenzen bauen!

Veröffentlicht von am in i-restart
Neu­lich be­rich­tete mir eine Mut­ter, die Ta­sche ihres Sohnes sei von einem Mit­schüler grob be­schädigt wor­den. Der an­dere Jun­ge hätte dies zu­ge­geben, die Mut­ter auch zu­zu­geben, dass ihr Sohn dies ge­macht habe. Als die Mut­ter des Ge­schädig­ten eine Ent­schuldi­gung und die Re­gu­lierung des Scha­dens klä­ren möch­te, wird sie an­ge­schrien und bös­willig be­lei­digt. Eine Mut­ter eines wei­teren Klassen­kamera­den sag­te dann zu ihr, sie hät­te auch schon Stress mit dieser Mut­ter ge­habt und auf­ge­geben, die Klassen­lehrerin winkt auf die Situa­tion hin an­ge­sprochen ab, der Junge sei auf­fällig und die Mut­ter schwie­rig. Sie würde sich immer mit lau­tem Ge­brüll der Kon­se­quenzen ent­ziehen und ihren Sohn auch ent­sprech­end er­ziehen.
Soll­ten Sie des­halb auf­geben und ein der­arti­ges Ver­halten un­ab­hängig vom Sach­schaden ak­zep­tieren? Nein! Es ist rich­tig, den Sach­verhalt, zur Not un­ter Zur­hilfe­nahme von Drit­ten zu klä­ren, eine Ent­schuldi­gung ein­zu­fordern und auf­zu­zeigen, dass die Sachen Drit­ter nicht mut­willig be­schä­digt wer­den dür­fen, ohne dass es Kon­se­quenzen hat. Ge­rade wenn ein sol­ches Ver­halten nicht von Be­ginn an sank­tio­niert wird, wer­den die Tä­ter nur un­ge­hemm­ter in ihrem Ver­halten gegen­über Drit­ten.
Eine Klien­tin er­zählte mir in der Be­ra­tung, sie sei von einem Kol­legen ver­bal attackiert und mit einem Li­neal ge­schlagen wor­den und sie wol­le den Job kün­digen, weil sie Angst habe, zur Ar­beit zu ge­hen. Un­ter Hin­zu­zieh­ung der Vor­ge­setzten wur­den dem Kol­le­gen deut­lich Gren­zen auf­ge­zeigt und das Team für die Über­griffe sen­si­bi­li­siert. Wäh­rend die Kol­legen dies vor­her zu­nächst mit einem Lächeln ge­dul­det hat­ten, ha­ben die­se sich so­fort hin­ter die Kol­legin ge­stellt, nach­dem die Vor­ge­setzte auf­ge­zeigt hat­te, wel­che Kon­se­quenzen es ha­ben wür­de, unter An­derem dass die Kol­legin kün­digen woll­te. Schluss­end­lich hat der tät­liche Kol­lege einen neu­en Job ge­sucht, schließ­lich hat­te er in sein­em Berufs­um­feld keine Tole­ranz (mehr) für sein Ver­hal­ten er­hal­ten.
Wenn Sie also Zeu­ge für so­zial in­ak­zep­tab­les Ver­hal­ten wer­den, zei­gen Sie dem Tä­ter Gren­zen auf, ver­bün­den sich mit an­de­ren Ge­schä­dig­ten oder Ent­schei­dern. Sol­­l­ten Sie im so­zia­len oder be­ruf­lichen Um­feld keine Unter­stütz­ung er­fahren, a­sozia­les Ver­hal­ten von An­de­ren zu unter­bin­den, zie­hen Sie sich schnellst­mög­lich aus die­sem Um­feld zu­rück. Nur da­mit kön­nen Sie sol­chen Men­schen und einem sol­chen Um­feld die Auf­merk­sam­keit ent­zie­hen. Es ist bes­ser, in einem frü­hen Sta­dium Gren­zen zu set­zen, statt spä­ter Gren­zen auf­bauen zu müs­sen, um einem sol­chen Ver­halten dann noch Ein­halt zu ge­bie­ten. Pas­sen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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07
Dez

Politisch gegen Polemik und Populismus

Veröffentlicht von am in i-restart
Die Ergeb­nisse der Pisa-Stu­die ha­ben eine Er­leichter­ung aus­ge­löst. Dennoch lässt sich nicht ver­hehlen, dass der Bildungs­grad in Deutsch­land stetig sinkt. Auch wenn die Prozent­ränge der höheren Schul­ab­schlüsse stetig steigen, ist die all­ge­meine Bil­dung und ins­be­son­dere die poli­tische Bil­dung fal­lend. Um­so wich­tiger ist es, sich poli­tisch differen­ziert zu infor­mieren und zu arti­ku­lie­ren, um den Popu­listen mit ih­rer Pole­mik keinen Raum zu ge­ben. In Zei­ten, wo so­ziale Me­dien auch emo­tio­nal hoch­gepusch­te Falsch­mel­dungen schnel­ler ver­brei­ten als jede Epi­demie, ist es um­so wich­tiger, Nach­richten mit informier­ten und ge­schul­tem Au­ge zu lesen, um denen keinen Raum zu geben, die ihre Zeit damit ver­bringen, ge­zielt an­dere Men­schen auf­zu­hetzen. Unsere Toch­ter durf­te zur dies­jährigen Kommunal­wahl das erste Mal wäh­len und hat Poli­tik als Leistungs­fach ge­wählt. Sie hat sich vor­her infor­miert und Podiums­dis­kus­sionen der Kandi­daten ver­folgt, die Berufe der Kandi­daten auf den Wahl­listen inten­siv stu­diert. Poli­tische Ak­tivi­tät und poli­tische Bil­dung ist gerade in der heu­tigen Zeit mit beruf­lichem Engage­ment verknüpft, da­mit die­jenigen Mandats­träger Unter­stütz­ung fin­den, die einen wirt­schaft­lichen oder gesell­schaft­lichen Bei­trag zur Demo­kratie er­bringen und nicht die­jenigen, die die Demo­kratie be­nutzen, um ihren ei­genen Er­trag zu er­wirt­schaf­ten oder um die Demo­kratie an­schlie­ßend mit Füßen zu tre­ten. Ge­hen Sie in Ih­rem Um­feld auf Kol­legen, Freun­de und Fa­milie zu, um poli­tisch gegen die schlei­chende Wir­kung des Popu­lis­mus zu agieren. Set­zen Sie aktiv Argu­mente der Pole­mik und Ver­ein­fachung ent­gegen. Und nut­zen Sie die sozialen Me­dien für kon­struk­tive Meinungs­äußerung. Pas­sen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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