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22
Feb

Grenzen setzen statt Grenzen bauen!

Veröffentlicht von am in i-restart
Neu­lich be­rich­tete mir eine Mut­ter, die Ta­sche ihres Sohnes sei von einem Mit­schüler grob be­schädigt wor­den. Der an­dere Jun­ge hätte dies zu­ge­geben, die Mut­ter auch zu­zu­geben, dass ihr Sohn dies ge­macht habe. Als die Mut­ter des Ge­schädig­ten eine Ent­schuldi­gung und die Re­gu­lierung des Scha­dens klä­ren möch­te, wird sie an­ge­schrien und bös­willig be­lei­digt. Eine Mut­ter eines wei­teren Klassen­kamera­den sag­te dann zu ihr, sie hät­te auch schon Stress mit dieser Mut­ter ge­habt und auf­ge­geben, die Klassen­lehrerin winkt auf die Situa­tion hin an­ge­sprochen ab, der Junge sei auf­fällig und die Mut­ter schwie­rig. Sie würde sich immer mit lau­tem Ge­brüll der Kon­se­quenzen ent­ziehen und ihren Sohn auch ent­sprech­end er­ziehen.
Soll­ten Sie des­halb auf­geben und ein der­arti­ges Ver­halten un­ab­hängig vom Sach­schaden ak­zep­tieren? Nein! Es ist rich­tig, den Sach­verhalt, zur Not un­ter Zur­hilfe­nahme von Drit­ten zu klä­ren, eine Ent­schuldi­gung ein­zu­fordern und auf­zu­zeigen, dass die Sachen Drit­ter nicht mut­willig be­schä­digt wer­den dür­fen, ohne dass es Kon­se­quenzen hat. Ge­rade wenn ein sol­ches Ver­halten nicht von Be­ginn an sank­tio­niert wird, wer­den die Tä­ter nur un­ge­hemm­ter in ihrem Ver­halten gegen­über Drit­ten.
Eine Klien­tin er­zählte mir in der Be­ra­tung, sie sei von einem Kol­legen ver­bal attackiert und mit einem Li­neal ge­schlagen wor­den und sie wol­le den Job kün­digen, weil sie Angst habe, zur Ar­beit zu ge­hen. Un­ter Hin­zu­zieh­ung der Vor­ge­setzten wur­den dem Kol­le­gen deut­lich Gren­zen auf­ge­zeigt und das Team für die Über­griffe sen­si­bi­li­siert. Wäh­rend die Kol­legen dies vor­her zu­nächst mit einem Lächeln ge­dul­det hat­ten, ha­ben die­se sich so­fort hin­ter die Kol­legin ge­stellt, nach­dem die Vor­ge­setzte auf­ge­zeigt hat­te, wel­che Kon­se­quenzen es ha­ben wür­de, unter An­derem dass die Kol­legin kün­digen woll­te. Schluss­end­lich hat der tät­liche Kol­lege einen neu­en Job ge­sucht, schließ­lich hat­te er in sein­em Berufs­um­feld keine Tole­ranz (mehr) für sein Ver­hal­ten er­hal­ten.
Wenn Sie also Zeu­ge für so­zial in­ak­zep­tab­les Ver­hal­ten wer­den, zei­gen Sie dem Tä­ter Gren­zen auf, ver­bün­den sich mit an­de­ren Ge­schä­dig­ten oder Ent­schei­dern. Sol­­l­ten Sie im so­zia­len oder be­ruf­lichen Um­feld keine Unter­stütz­ung er­fahren, a­sozia­les Ver­hal­ten von An­de­ren zu unter­bin­den, zie­hen Sie sich schnellst­mög­lich aus die­sem Um­feld zu­rück. Nur da­mit kön­nen Sie sol­chen Men­schen und einem sol­chen Um­feld die Auf­merk­sam­keit ent­zie­hen. Es ist bes­ser, in einem frü­hen Sta­dium Gren­zen zu set­zen, statt spä­ter Gren­zen auf­bauen zu müs­sen, um einem sol­chen Ver­halten dann noch Ein­halt zu ge­bie­ten. Pas­sen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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07
Dez

Politisch gegen Polemik und Populismus

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Die Ergeb­nisse der Pisa-Stu­die ha­ben eine Er­leichter­ung aus­ge­löst. Dennoch lässt sich nicht ver­hehlen, dass der Bildungs­grad in Deutsch­land stetig sinkt. Auch wenn die Prozent­ränge der höheren Schul­ab­schlüsse stetig steigen, ist die all­ge­meine Bil­dung und ins­be­son­dere die poli­tische Bil­dung fal­lend. Um­so wich­tiger ist es, sich poli­tisch differen­ziert zu infor­mieren und zu arti­ku­lie­ren, um den Popu­listen mit ih­rer Pole­mik keinen Raum zu ge­ben. In Zei­ten, wo so­ziale Me­dien auch emo­tio­nal hoch­gepusch­te Falsch­mel­dungen schnel­ler ver­brei­ten als jede Epi­demie, ist es um­so wich­tiger, Nach­richten mit informier­ten und ge­schul­tem Au­ge zu lesen, um denen keinen Raum zu geben, die ihre Zeit damit ver­bringen, ge­zielt an­dere Men­schen auf­zu­hetzen. Unsere Toch­ter durf­te zur dies­jährigen Kommunal­wahl das erste Mal wäh­len und hat Poli­tik als Leistungs­fach ge­wählt. Sie hat sich vor­her infor­miert und Podiums­dis­kus­sionen der Kandi­daten ver­folgt, die Berufe der Kandi­daten auf den Wahl­listen inten­siv stu­diert. Poli­tische Ak­tivi­tät und poli­tische Bil­dung ist gerade in der heu­tigen Zeit mit beruf­lichem Engage­ment verknüpft, da­mit die­jenigen Mandats­träger Unter­stütz­ung fin­den, die einen wirt­schaft­lichen oder gesell­schaft­lichen Bei­trag zur Demo­kratie er­bringen und nicht die­jenigen, die die Demo­kratie be­nutzen, um ihren ei­genen Er­trag zu er­wirt­schaf­ten oder um die Demo­kratie an­schlie­ßend mit Füßen zu tre­ten. Ge­hen Sie in Ih­rem Um­feld auf Kol­legen, Freun­de und Fa­milie zu, um poli­tisch gegen die schlei­chende Wir­kung des Popu­lis­mus zu agieren. Set­zen Sie aktiv Argu­mente der Pole­mik und Ver­ein­fachung ent­gegen. Und nut­zen Sie die sozialen Me­dien für kon­struk­tive Meinungs­äußerung. Pas­sen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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21
Sep

Von Pippi Langstrumpf lernen!

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Die Hel­den unserer Kind­heit hel­fen uns, Gro­ßes zu leisten. Was wir von Pippi Lang­strumpf ler­nen kön­nen? In der Re­gel le­ben und ar­beiten wir in Unter­nehmen, die bereits etab­lierte Spiel­regeln haben, was geht oder nicht geht. Dies führt einer­seits zu Sicher­heit für die Mit­arbeiter­innen und Mit­arbei­ter, diese kön­nen sich auf ihre Auf­gabe, ihre Vor­ge­setzten und Kol­legen ver­lassen. Anderer­seits wird Neues und Innova­tives nur bei über­schau­baren Ri­siken aus­pro­biert. Getreu dem Motto: "Das geht nicht!" oder "Das haben wir noch nie ge­macht!" wer­den alter­native Op­tionen nicht geprüft. Wenn wir von Pippi Lang­strumpf ler­nen, pro­bieren wir auch schein­bar Un­mög­liches ein­fach aus und glau­ben selbst­be­wusst an die eige­nen Kräf­te. Nicht immer wird das Aus­probie­ren zum Er­folg füh­ren, manch­mal stösst man dabei auf un­ge­wöhn­liche Er­kennt­nisse, aber im Mini­mum kann es Spaß machen, etwas anders zu machen als ge­wohnt. Gerade Innova­toren und Wissen­schaftler haben die größ­ten Ent­deck­ungen ge­macht, weil sie ge­wohnte Wege ver­lassen haben. Und was wir noch von Pippi Lang­strumpf ler­nen kön­nen ist: Mut. Ein­fach den Mut haben, auf Leute zu­zu­gehen, etwas aus­zu­probieren und ein­fach nichts da­rauf geben, was Andere da­von hal­ten oder was die Kon­ven­tionen vor­geben mö­gen. Und es be­steht die Mög­lich­keit, dass Andere mit­machen und wir so ge­mein­sam neue Mög­lich­keiten er­grün­den. Und selbst, wenn es nicht klappt, hat­ten wir viel­leicht einfach Spaß: Spaß, Neues zu ent­decken oder Spaß an den er­staun­ten Ge­sich­tern der An­deren. Und be­kannter­maßen kann der Glau­be an et­was im­mer noch un­ge­ahnte Ener­gie frei­setzen oder Ber­ge ver­setzen. Sonst wäre sicher keiner der Para­lympics-Sport­ler mit seiner Be­hinderung Spitzen­sportler ge­worden. Ich wünsche Ihnen Mut und Kraft, von Pippi Lang­strumpf zu lernen. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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04
Aug

Von Adlern und Bettvorlegern

Veröffentlicht von am in i-restart
Heute ist das Thema Inter­net 4.0 in aller Mun­de, auch wenn sich im­mer mehr zeigt, dass wir in den Unter­nehmen auf der Hand­lungs- und Um­setzungs­ebene oft nur auf 1.0 oder 2.0 an­ge­kommen sind. Wie schaf­fen Sie es, nicht als Ad­ler zu star­ten, um dann als Bett­vor­leger zu landen? Erst ein­mal ist es wich­tig, über Neues nach­zu­denken, Inno­vationen zu för­dern und den Fort­schritt zu ge­stalten. Aber: um Themen nach­haltig voran zu brin­gen, brauchen Sie neben der Innovations­kraft und Ihrer Vision auch grund­legende Hand­lungs­kompetenzen bei sich und Ihrem Wirkungs­umfeld, damit auch den viel­fältigen Optionen auch Hand­lungs­alternativen ent­wickelt werden. Sonst werden Sie für Ihre guten Ideen und Impulse zwar all­seits Zu­stimmung oder gar Be­geisterung finden, aber eben keine Zu­ständige, die mit Umsetzungs­kompetenz und einem mach­baren Maß­nahmen­katalog diese Ideen Schritt für Schritt Wirk­lich­keit werden lassen. Dabei sollten Sie immer be­denken, dass die Um­setzung guter Ideen Ge­staltungs­zeit be­nötigt, wenn Sie und Ihre Fach­kräfte viele und schnell auf­einan­der fol­gende Job­wechsel haben, werden Sie die Er­träge aus einer nach­haltigen Um­setzung nicht ernten können. Und die Nach­folger kommen mit neuen Ideen. Lassen Sie guten Ideen Zeit und Raum zu wachsen! Unter­stützen Sie diese mit den ent­sprechenden Rahmen­be­dingungen und feiern Sie ge­meinsam den Er­folg nach der Um­setzung. So werden Sie und Ihre Fach­kräfte zu Ver­tretern von Fort­schritt und Inno­vation statt über mög­liche Op­tionen zu philo­so­phieren. Und wir kommen dem nächsten Level auch in der Reali­tät näher. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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21
Apr

Ehrlichkeitsagentur oder Wahrheit leben!?

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Blei­ben Sie mal bei der Wahr­heit! Wie oft hört man diesen Satz im All­tag. In Zeiten, in denen alle immer noch schnel­ler, bes­ser und schöner sein müs­sen, in denen Medien die Lei­stung Einzel­ner an­stacheln durch das Auf­zeigen der Tat­sache, dass es irgend­wie in der Welt je­manden gibt, der eben noch schnel­ler, bes­ser oder schöner ist. Das Motto "Spieg­lein an der Wand, wer ist die Schönste im Land." ist noch drama­tischer ge­worden, da die Sicht­bar­keit nicht im Land, son­dern durch die welt­weite Ver­netz­ung über­all vor­handen ist. Die Be­gehr­lich­keiten wach­sen und die Metho­den wer­den sub­tiler. Im Sport wird mit immer feineren Mit­teln ge­dopt oder Schieds­richter be­stochen, in Unter­nehmen wer­den Bilan­zen ge­fälscht oder ge­schönt, im Berufs­alltag wer­den Kennt­nisse vor­ge­täuscht, die nicht vor­handen sind, durch mani­pulierte Zeug­nisse oder Testate. Wie soll man da noch mit­halten?
Den­noch: Lügen machen Men­schen krank, führen zwangs­läufig zu Ent­täuschungen und Kon­flikten und haben irgend­wie doch kür­zere Beine als die Wahr­heit. Jeder, der syste­matisch lügt und be­trügt, speku­liert mit dem Ver­gessen der Men­schen seiner Um­gebung oder mit der Träg­heit der Masse, tief­gehendere Fra­gen zu stel­len oder gründ­lich zu recher­chieren. Lügen machen Men­schen ab­hängig, von Mit­wissern, die sanft über die kleinen und großen Un­wahr­heiten hinweg­schwei­gen oder ge­flissent­lich da­rüber hin­weg sehen, die hof­fen, von ihrer so ge­zeigten Loyali­tät zu profi­tieren. Viele Bei­spiele in der Wirt­schaft zei­gen, wie so­ge­nannte Netz­werke über Jahre oder Jahr­zehnte so funk­tio­nieren. Lügen wird irgend­wann teuer, nicht nur materiell, son­dern die Lüg­ner be­nötigen Prote­gés, An­wälte oder Steuer­berater, die die Konse­quenzen mil­dern oder zu ver­hindern.
Wenn Sie hin­hegen bei der Wahr­heit bleiben, machen Sie sich nicht immer beliebt, da einige Men­schen ver­lernt haben, der Wahr­heit ins Ge­sicht zu schauen und lie­ber wol­len, dass man ihnen schmei­chelt oder sie be­lügt. Wenn Sie aber ehr­lich sind, wird die Zahl der Freunde sich er­heb­lich redu­zieren, weil man ihnen übel nimmt, dass Sie nicht nach amerika­nischer Manier über alles Ge­sagte und Ge­tane in Ent­zücken ge­raten und "Great!" oder "wunder­bar" von sich geben. Aber: Sie können in den Spie­gel und anderen Men­schen jeder­zeit in die Augen schauen ohne Angst haben zu müs­sen, dass diese spüren könn­ten, was Sie vermeintlich Böses über sie denken. Und Sie spüren selbst, wenn Men­schen zu Ihnen nicht ehr­lich sind. Sie werden viel­leicht nicht popu­lär, aber leben ge­sünder und zu­friedener! Für Leute, die daran ar­beiten möch­ten, auch in schwierigen Lebens­situa­tionen bei der Wahr­heit zu blei­ben, für die gibt es hier dem­nächst die Ehrlich­keits­agentur. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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14
Jan

Von Wissensriesen und Umsetzungszwergen

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Heute sind wir alle Wissens­riesen! Was zu frü­heren Zei­ten so­ge­nanntes All­ge­mein­wissen war, ist heute fast tag­aktuell in den Such­maschinen ab­ruf­bar. So er­fahren wir alle auch vie­les von dem Wis­sen, was wir für den All­tag nicht brauchen, z.B. wie viel ein Air­bus 323 wiegt oder wie viel Kängu­ruhs schla­fen. Je kurioser die An­frage ist, desto er­strebens­werter scheint es für Manche zu sein, schnell das Wissen aus dem Netz hervor zu holen und damit fast be­lehrend zu punk­ten, getreu dem Motto: "Mensch, weißt Du das denn nicht!" Des­halb ver­wundert es auch nicht, dass alle wissen, wie Führung geht oder zu­mindest ge­hen soll­te. Weil das kann man ja im Inter­net lesen, was gute Führ­ung aus­macht, was Mit­ar­beiter moti­viert und was sie zu guten Mit­ar­beitern macht. Aber: mit der Um­setzung hapert es dann. Viele Weis­heiten lassen sich nicht eins zu eins auf die kon­krete Situa­tion über­tragen, manche Themen passen eben doch nicht exakt auf die kon­krete neue Frage, aus Erfahrungs­wissen im Netz lassen sich keine Ab­leitungen für neue Situa­tionen oder gar Krisen tref­fen. Des­halb wer­den wir alle zu Um­setzungs­zwergen! Früher, wo Erfahrungen und All­gemein­wissen im Rahmen des mensch­lichen Reifungs- und Lern­prozesses im Ein­klang mit­einander wuchsen, war eine Führungs­kraft, die viel wusste, auch im All­gemeinen gereift und hatte ihr Wissen in der Praxis er­proben können, Er­fahrungen und All­gemein­wissen sind in einem stetigen Pro­zess des Abgleichens ge­wachsen. Heute kann ein Kind, das mit den Such­maschinen um­gehen kann, Wissens­berge an­häufen, aber die mensch­liche Reife und die Ge­legen­heit, Wissen an­zu­wenden und zu er­proben, fehlen, so dass wir immer mehr Her­an­wachsende haben, die mit einer In­telli­genz im Sinne der analy­tischen Fähig­keiten aus­ge­stattet sind, denen es aber an so­zialer Kompe­tenz (= Intelli­genz) fehlt. Die Lösung? Geben Sie Ihren jun­gen Mit­ar­beitern in ver­schiedenen Pro­jekten Ge­legen­heit, das er­worbene Wissen an­zu­wenden und zu er­proben, damit sie im Laufe der Berufs­jahre nicht Um­setzungs­zwerge bleiben, son­dern zu Per­sönlich­keiten heran­reifen können, die nicht nur das Wissen haben, die Auf­gaben der Zukunft zu lösen, son­dern auch die Kom­pe­tenz haben, dies um­zu­setzen. Und das sicher­zu­stellen, das ist Führ­ung! Passen Sie auf sich auf. Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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30
Nov

Wasser für alle: Trinken Sie sich gesund!

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Wasser für alle: Trin­ken Sie sich ge­sund! Das Rein­heits­gebot für Bier ist welt­be­rühmt, der be­deutend­ste Stoff der Erd­ge­schichte, das Wasser, wird nicht aus­reichend ge­schützt. Und das hat für viele Men­schen fatale Folgen. Die Zu­kunft unseres Lebens wird in vielen Erd­teilen mit dem Kampf um Roh­stoffe entschieden. Während heute noch der Krieg um seltene Erden und Edel­metalle herrscht, werden sich schon morgen Aus­einander­setzungen um Wasser ent­fachen. Dabei geht es nicht um die Flüssigkeit an sich, schließlich ist die Erde von Wasser um­geben. Es geht um reines und trink­bares Wasser für Mensch und Tier. Der Mensch besteht zu 70% aus Wasser, der Rest ist Ein­stellung. Ein Mensch besteht zu 60 – 70% aus Wasser, Blätter von Pflanzen zu 80 – 90%. Der Mensch kann im Katas­trophen­fall bis zu 14 Tage ohne Nahrung aus­kommen, aber bereits nach 36 Stunden ver­durstet er. Der tägliche Wasser­bedarf liegt zwischen 2 – 3 Liter. Bei Flüssig­keits­verlust wird zu­erst die Fähig­keit des Blutes, Sauer­stoff auf­zu­nehmen und weiter­zu­leiten, ein­ge­schränkt, und das mit fatalen Fol­gen. Das gegen Sauer­stoff­mangel sehr empfind­liche Ge­hirn wird dauer­haft ge­schädigt, bei Flüssig­keits­ver­lusten zwischen 15 – 20% kann es zum Tod durch Kreis­lauf­ver­sagen kommen. Der Kampf ums Wasser hat be­gonnen. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Viele Menschen auf der Erde sterben nur des­halb, weil sie keinen Zu­gang zu reinem Wasser haben. In der industriali­sierten Welt scheint der Zu­gang zu reinem Wasser selbst­ver­ständlich, in vielen Schwellen- und Entwicklungs­ländern ist der Macht­kampf um die Wasser­quellen bereits entfacht. Kontrolle über die Wasser­quellen be­deutet, über Leben und Tod der Men­schen herr­schen zu können. Vieler­orts führt aber die Nut­zung der Wasser­quellen und –strassen dazu, dass das wert­volle Gut Wasser ver­un­reinigt wird und dann den Men­schen nicht mehr in reiner Form zur Ver­fügung steht. Mangeln­de Hygiene­beding­ungen bei der Wasser­auf­nahme sor­gen jedoch dafür, dass Wasser zum Transport­mittel für Krank­heits­erreger wird. Epi­demien größeren Aus­maßes sind oft die Folge.
Wasser als Garant für Leben und Leistungs­fähigkeit: Sie brauchen Ihr Wasser – und das täglich. Wäh­rend viele Menschen Wasser in Form von zucker­haltigen Ge­tränken zu sich nehmen und damit neben der Flüssig­keit direk­ten Ein­fluss auf Zucker­haushalt und Stoff­wechsel nehmen, wenden sich immer mehr Men­schen dem reinen Wasser zu. Neueste Unter­suchungen haben belegt, dass Menschen, die während einer Merk­auf­gabe aus­reichend trin­ken, signifi­kant viel leistungs­fähiger waren und mehr wussten als Men­schen, die zeit­gleich keine aus­reichende Flüssig­keits­zufuhr hatten. Wenn Sie also fit und leistungs­fähig bleiben wollen, nehmen Sie täglich zwischen 2 – 3 Liter zu sich, und dies auch, wenn Sie kein Sport machen. Auch Denken ist Hoch­­leistung für den Kör­per. Und Ihr Ge­hirn kann nur arbeiten, wenn es ge­nügend Sauer­stoff zu­ge­führt be­kommt. Dies geht nur, wenn das Blut dünn­flüssig genug ist, um Sauer­stoff auf­nehmen zu können. Also nicht nur viel trinken, trinken Sie sich gesund und nehmen reich­­lich Wasser zu sich. So bleiben Sie fit und leistungsfähig. Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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27
Okt

Keine ruhige Minute

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Keine ruhige Minute
Wenn der Zwang zur stän­digen Erreich­bar­keit zu groß wird
Carmen ist beruf­lich ge­fragt, sie arbeitet als Event­managerin einer großen Agentur und organi­siert verant­wortlich Firmen­events für Launches von neuen Produk­ten oder Messen. Sie ist nicht nur ständig unter­wegs, im In- und Ausland, sie ist auch ständig „on“. Für ihre Kunden muss sie eben immer erreich­bar sein, die warten nicht gerne, wenn sie eine Frage oder einen Wunsch haben. Daneben kommen viele Business­lunches und abend­liche Geschäfts­essen hinzu. Für Freunde hat Carmen längst keine Zeit mehr, dafür hat sie über 500 Kontakte in Facebook und twittert regel­mäßig, damit ihre Freunde wenigstens wissen, was sie gerade macht.
Morgens beginnt Carmen schon im Bett mit ihrem Smart­phone ihren Tag, sich per Face­book auf den neuesten Stand ihrer Be­kannten zu bringen. Das gibt ihr das Gefühl, nichts zu ver­passen und mit alten Freunden ver­bunden zu sein, auch wenn sie schon ewig nicht mehr mit ihnen tele­foniert oder sie ge­troffen hat. Danach ruft sie ihre Mails ab. Ihr Chef lebt einen großen Teil des Jahres in den USA und kippt ihr die Auf­träge per Mail ein, wenn es in Deutsch­land nachts ist. Carmen hat dann bis unge­fähr drei Uhr nach­mittags Zeit, erste Rückmeldungen zu geben, wenn ihr Chef in den USA aufsteht.
Als vor einigen Jahren Carmen in ihrem Be­kannten­kreis eine der ersten war, die be­ruf­lich mit Smart­phone und Note­book aus­gestat­tet wurden, war sie stolz. Dann ging sie noch mit Be­kannten aus, musste aber ständig die An­rufe oder Nach­richten beant­worten, um die Kunden oder ihren Chef zu­frieden zu stellen. Mit der Zeit wurden die Ein­ladungen weniger und Carmen ver­brachte diese allein in Hotels oder ver­abredete sich gleich mit den Kunden.
In letzter Zeit kann Carmen schlecht schlafen. Oft grübelt sie noch nach und kann erst ein­schlafen, wenn sie zuvor mehr­mals ihre sozialen Netz­werke und Mails gecheckt hat. In der Nacht wacht sie oft­mals auf und hat Panik, etwas zu ver­gessen. Der Schlaf­mangel führt dazu, dass sie tags­über oft­mals gereizt ist. Das macht sie un­sicher und erhöht den Zwang, jede freie Minute zu nutzen, um Mails oder Nach­richten zu kon­trollieren.
Carmens Chef Rick freut sich sehr übers Carmens Engage­ment, er weiß, dass er sein Leben in den USA ge­nießen kann und nah am beruf­lichen Ge­schehen ist, weil er jeden Tag inner­halb weniger Stunden Rück­meldung über die laufen­den Ge­schäfte be­kommt. Was Rick nicht weiß, dass die stän­dige Erreich­bar­keit Carmen in­zwischen krank macht. Ihm ist nur auf­gefallen, dass Carmen in letzter Zeit manch­mal gereizt reagiert. Er ver­mutete per­sön­liche Probleme da­hinter.

Kann Carmen diesem Kreis­lauf ent­kommen?

Die heutige Zeit verlangt zwar in der Tat, un­verzüg­lich auf Kunden­wünsche zu rea­gieren und schnell zu liefern. Jedoch auch heute hat die Arbeits­zeit ihre Grenzen, körper­liche Er­holung und Ent­spannung ist für jeden Menschen wichtig. Die elek­tronische Mobili­tät mit Smart­phones und Note­books hat dazu ge­führt, die Büros schleichend in die Frei­zeit der Menschen zu tragen. Und die Menschen, die in Berufen arbeiten, die mit Aner­kennung und Status ver­bunden sind, haben verlernt, sich abzu­grenzen. Da die Grenzen nicht mehr mit Arbeits­orten verbunden sind, ist es schwerer, die räum­lichen und zeit­lichen Grenzen zwischen Arbeit und Frei­zeit zu ziehen. Ist es schlimm, mal ein paar Minu­ten eine Mail zu lesen und zu beant­worten? Sicher nicht, aber wenn daraus mehr­mals täglich außer­halb der regu­lären Arbeits­zeit mehrere Mails werden, dann sicher schon.
Carmen hat sich ein paar Tage Urlaub ge­nommen und sich in einem kleinen Kloster im Schwarz­wald eingebucht. Ihr Smart­phone hat sie aus­ge­schaltet und beim Abt ab­gegeben. Es muss auch einmal ohne sie gehen. Immer­hin ein Anfang. Nach zwei Nächten hat Carmen endlich mal wieder durch­ge­schlafen.
Elektro­nische Mobili­tät macht viele Arbeits­prozesse flexibler, zeit­gerechter und näher, jedoch die Grenze zur Nomo­phobie ist fließend, Ab­grenz­ungen ver­schwimmen und werden erst dann wahr­genommen, wenn der Arbeits­alltag in die Frei­zeit ein­marschiert ist. Dann hilft auch hier nur der Ent­zug, wie bei anderen sucht­geprägten Krank­heiten auch.
Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone

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18
Mai

Spam des Alltags!

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Jemand versucht, den Blog mit Spam zu blockieren und Sinnvolles zu Unsinn zu machen. Oder einfach Werbeflächen auf Kosten Anderer zu nutzen. Es gibt immer mehr Trolle des Alltags, die Sie in unnütze Konversationen verstricken (wollen), die ihre Erkenntnisse über Twitter, Facebook, Whatsup oder Instagramm mit der ganzen Welt teilen müssen. Oder die Skandalmeldungen mit möglichst vielen Menschen teilen müssen, um die Schreckensnachricht noch schrecklicher werden zu lassen. Sie erkennen sehr schnell, dass diese Menschen kein konstruktives Leben mit wahren Erfolgen oder Freundschaften führen. Grenzen Sie sich ab, vom Spam des Alltags, von den Trollen in Ihrem Umfeld! Suchen Sie die Kommunikation mit Menschen, deren Wertekanon von positiven Werten geprägt ist, die sich weiterentwickeln (wollen). Da ist Ihre Zeit gut investiert, Sie können Neues lernen oder einfach Spaß mit Anderen haben. Je mehr Zeit Sie den Trollen geben, desto mehr nehmen Sie. Das Internet gibt keine Zeit zurück. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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07
Feb

Wettbewerbslust

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Jeder Tag ist im ge­wissen Sinne ein neuer Wett­bewerb, um gute Er­gebnisse, für das posi­tive Feed­back für ge­tane Ar­beit und für öffent­liche Aner­kennung für ein Werk oder einen Text. Künst­ler ste­hen im Kampf mit ihrer Krea­tivität, Sport­ler rin­gen um ihre kör­per­liche Fit­ness auf dem Punkt zum Wett­kampf, For­scher suchen nach der neuen Er­kenntnis. Je­der die­ser Men­schen würde kei­nen Ehr­geiz und keine Ziel­strebig­keit ent­wickeln, wenn die­ser Wett­kampf mit an­deren Künst­lern, Sport­lern oder For­schern nicht wäre, krea­tiver, bes­ser oder schnel­ler zu sein als die viel­zähligen Mit­bewerber in der glei­chen Sache. Deshalb: entwickeln Sie im beruflichen Alltag eine gesunde Lust zum Wett­kampf. Dazu, etwas tref­fender zu formu­lieren als Andere, etwas erfolg­reicher zu ver­handeln als Andere oder ein bes­seres Pro­dukt zu ent­wickeln als Andere. Der gesunde Wett­bewerb setzt in Ihnen krea­tive Poten­tiale frei, hilft Ihnen dabei, Ener­gien frei­zusetzen, die Sie nur müh­sam mobili­sieren könn­ten, wenn Sie allein unter­wegs wären. Frei nach dem Motto: Kon­kurrenz be­lebt das Ge­schäft kön­nen Sie erleben, wie stolz Sie selbst auf Ihre Er­gebnisse sein können, wenn diese in Rela­tion zu an­deren Kol­legen oder Mit­arbeitern bes­ser sind. Und wenn dies ein gu­ter und fai­rer Wett­bewerb in einem gu­ten Arbeits­klima ist, dann wissen Sie auch: Sie wer­den nicht immer ge­winnen (kön­nen). Aber am Ende ge­winnen in die­ser Wett­bewerbs­lust alle: an Er­gebnissen, an Produk­tivität und an Spaß, wenn sie es sport­lich neh­men! Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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10
Aug

Wehret den Anfängen!

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Die modernen Medien bieten reichlich Möglichkeiten, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, neue Kontakte zu knüpfen und alte Kontakte zu pflegen. Dennoch: die Kommunikation via Twitter, Facebook, Xing, Linkedin oder anderen Netzwerken ist indirekt und nicht persönlich. Die vermeintliche Distanz und Anonymität der Netzwerke veranlasst einige Menschen, zu Kommunikationstrolls zu werden. Sie sagen ungefiltert und ungeprüft etwas, was sie bestenfalls hätten denken und für sich behalten sollen. So ergießen diese ihre Kommentare auf Ihrem Account in Facebook oder Twitter, ungefragt und unqualifiziert, posten etwas über Sie als Beitrag oder geben ungefragt Fotos zum Besten, die Sie nicht nur privat, sondern auch qualitativ schlecht bewerten würden. Oder Sie werden mit PNs gestalkt, um nicht zu sagen, gemobbt. Da hilft nur, sich bei den ersten Anzeichen solcher Trolls massiv von denen zu distanzieren, diese Menschen umgehend aus der Freunde- oder Kontakteliste zu löschen und die Beiträge dieser Menschen von der eigenen Seite schnellstmöglich zu entfernen. Denn der Beginn einer Kommunikation, um nicht zu sagen Diskussion, via sozialem Netzwerk gibt diesen Menschen aus ihrer Anonymität heraus Aufmerksamkeit, die diese meist nur zu mehr geistigen Ergüssen im Netz ermutigt statt sie zu stoppen. Trolls können Sie nur durch Entzug der Aufmerksamkeit, also durch Missachtung daran hindern, sich weiter in Ihr Leben und in das digitale Bild einzumischen, das Sie im Netz haben. Deshalb wehren Sie sich gleich zu Beginn solcher Attacken, es ist reine Zeitverschwendung, solchen Kontakten Energie und Zeit zu geben. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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11
Apr

Neid ist gelb und Geld!

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Eines der größten Phänomene unserer Gesellschaft ist der Neid. Alle wollen alles haben und am liebsten, ohne dafür etwas tun zu müssen. Und wenn das nicht klappt, neiden sie den Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung, zum Beispiel dem Kollegen, all das, was er erreicht hat oder an Anerkennung und Status hat. Nicht selten kommt es gerade im Berufsleben dann zu Attacken im unmittelbaren Umfeld. Die Arbeit des Kollegen wird schlecht gemacht, es werden Unwahrheiten unter im gesamten Team gestreut. Meist resultieren diese Mißäußerungen bei demjenigen, der sie streut, aus mangelnder Leistungsfähigkeit oder Leistungsbereitschaft, aus purem Geltungsstreben oder aus Berechnung. Hier gilt: setzen Sie sich klar zu Wehr und vor allem: wehren Sie sich von Anfang an! Je mehr Raum Sie dem Intrigenstifter geben, desto dreister und unglaublicher werden unter Umständen seine Attacken. Im Zweifelsfall helfen nur Gespräche zu dritt, um die Aussagen des Unruhestifters zu entlarven. Diese Gespräche sind mitunter zäh und mühsam, aber wichtig! Ist nämlich ein Kollege in seiner Absicht oder seinem Vorgehen enttarnt, wird er mit seinen Aussagen auch nicht mehr beim Vorgesetzten oder den anderen Kollegen landen. Und sollten Sie in Ihrem Job in einen Bereich kommen, in dem politisches Spiel deutlich über dem inhaltlichen Output steht, ist dies oft ein Zeichen für indifferente Führung. Eine klare direkte Führung lässt nicht zu, dass nicht wertschätzende und falsche Unterstellungen inhaltlich stehen bleiben, sondern sorgt für Klärung und gebietet damit den Intrigen Einhalt. Neid wird es dennoch immer geben. Aber gesunder Neid der Anderen kann ja ein Ansporn sein. Denn auch den muss man sich erst verdienen :-) Und viel Neid kann auch den kleinen Unterschied in Status und Geld ausmachen. Auch wenn andere dann gelb sehen. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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22
Mär

Was ist denn so schwierig?

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Manche berufliche Situationen oder Gespräche sind Ihrer Meinung nach schwierig? Generell ist die Bewertung "schwierig" ein subjektives Gefühl, das uns meistens dann erfasst, wenn etwas von unseren gewohnten Bahnen abweicht oder besonders selten vorkommt. Meistens ist es so, dass wir gute Verkaufsgespräche in unserem Berufsalltag haben, Reklamationsgespräche sind dann doch eher seltener. Oder es ist so, dass wir Mitarbeiter für ihre Arbeitsleistung loben und anerkennen können, Kritik- oder Trennungsgespräche gehören Gott sei Dank nicht zum Arbeitsalltag. Aber diese gehören mitunter auch dazu. Ob Sie nun selbst etwas zu kritisieren haben oder das Unternehmen aufgrund einer neuen Perspektive außerhalb Ihres bisherigen Arbeitgebers verlassen wollen, oder Sie müssen sich aus Kostengründen von einem Mitarbeiter trennen: der Inhalt der Botschaft hat aus Ihrer Sicht eine vermeintlich negative Komponente. Und das ist der Punkt! Es ist Ihre Sicht der Dinge, dieses Gespräch im Vorfeld in einer bestimmten Art und Weise zu bewerten. Es ist also möglich, dass Ihr Gesprächspartner die Dinge anders, und damit subjektiv unter Umständen nicht negativ bewertet. Es kann also sein, dass Ihr Chef sogar schon mit einer Kündigung gerechnet hat, weil er weiß, dass Sie sich weiterentwickeln wollen und er Ihnen derzeit nicht mehr bieten kann. Es kann auch sein, dass Ihre Kritik dazu führt, dass einige Dinge verbessert werden. Ein vermeintlich schwieriges Gespräch gut zu führen bedeutet gute Vorbereitung der Inhalte und Ziele des Gesprächs im Vorfeld. Und je besser Sie vorbereitet sind, desto besser geht das Gespräch und ist dann plötzlich gar nicht mehr schwierig. Bereiten Sie Ihre Gesprächsstruktur, Ihre Ziele und die Rahmenbedingungen des Gesprächs optimal vor und seien Sie im Gespräch offen für die Beiträge Ihres Gesprächspartners. Dann werden auch vermeidlich schwierige Gespräche gute Gespräche! Passen Sie auf sich auf. Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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13
Feb

Verzichten Sie - Fastenzeit mal anders!

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Die Narrenzeit ist vorbei, mit dem heutigen Tage beginnt das Fasten. Viele, die im Beruf Höchstleistung bringen müssen, müssen ihre Leistungsfähigkeit auch durch regelmäßige Mahlzeiten sicherstellen. Aber Fasten geht auch anders: verzichten Sie bewusst auf elektronische Medien wie Fernsehen, Internet, soziale Netzwerke und Computerspiele. Oder lassen Sie einmal einige Wochen Süssigkeiten und den Nachtisch nach dem Essen weg! Sie werden sehen, wie Sie bewusster mit sich selbst, ihrem Kommunikations- oder Essverhalten umgehen. Statt des Fernsehers dominieren Gespräche oder interaktive Spiele die Abendgestaltung. Letztendlich bedeutet Fasten ja nichts Anderes, als zur Ruhe zu kommen, die Rückbesinnung auf sich selbst, um dann befreit und gestärkt wieder in den eigenen Alltag zurückzukehren. Neue Gedanken und Ideen kommen erst dann, wenn Sie sich von Altem und Gewohnten befreien. Und wenn Sie aus der Fastenzeit wertvolle Impulse für Veränderungen mitnehmen, um so besser. Lassen Sie sich ein auf das Experiment, sich selbst besser kennen zu lernen. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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06
Jan

Gute Vorsätze - aber wie!

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Das neue Jahr ist einige Tage alt und die ersten guten Vorsätze sind bereits wieder gebrochen. Das liegt daran, dass unser Gehirn nicht nicht denken daran, aber die meisten Menschen sich Dinge vornehmen, die sie nicht mehr tun wollen, wie z.B. "Nicht mehr rauchen". Und das klappt dann meist nach kurzer Zeit nicht mehr, da der Mensch nur noch ans Rauchen denkt. Also formulieren Sie Ihre Vorsätze oder Ziele positiv, wie z.B. "Ich werde mir einen neuen Job suchen", dann haben Sie ein klares Ziel und deutlich bessere Chancen, dies auch in realistischer Zeit zu erreichen. Und wenn Sie es geschafft haben, dann sollten Sie sich belohnen, ein gutes Essen mit Freunden, eine Shoppingtour mit der Familie oder einen Tag an der See, je nachdem, was Sie sich vorher versprochen oder vorgenommen haben. Das Gute an positiv formulierten Vorsätzen ist, dass diese jederzeit erweitert oder konkretisiert werden können, je nachdem, was Ihnen auf dem Weg noch ein- oder auffällt, z.B. "Ich werde mit eine Aufgabe suchen, die mehr meinen Neigungen und Interessen entspricht". Und dabei müssen Sie nicht von Ihrem ursprünglichen Ziel abweichen. Dies geht mit Verboten oder Geboten in negativer Formulierung in der Regel nicht. Wenn Sie diesen beiden Regeln bei Ihren guten Vorsätzen beachten - positive Formulierung und Belohnung - dann klappt es auch mit der Umsetzung. Und so haben Sie am Anfang des Jahres bereits mehr geschafft, als die meisten anderen Menschen. Natürlich ist es auch gestattet, sich im Laufe des Jahres gute Ziele zu setzen! Passen Sie auf sich auf. Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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16
Dez

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

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Die Weihnachtszeit sollte die besinnliche Zeit sein. Zeit zum Nachdenken und zum Reflektieren auf das vergangene Jahr, was ist gut gelaufen, was könnte optimiert werden. In vielen Unternehmen finden ab Dezember die Mitarbeitergespräche statt, oft auch ein Gespräch über Gehaltsverhandlungen. Manche Führungskraft zeigt sich vor Weihnachten großzügiger als zu Beginn des neuen Jahres. Dennoch: laut Herzberg motivieren Gehaltserhöhungen nur sehr kurzfristig! Wenn Sie aber die Interessen und Neigungen Ihrer Mitarbeiter kennen, machen Sie - und das nicht nur zu Weihnachten - Ihrem Mitarbeiter ein kleines Sachgeschenk. Immer, wenn er den von Ihnen geschenkten Gegenstand sieht oder benutzt, ist Ihr Mitarbeiter sich Ihrer Wertschätzung bewusst. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, besonders dann, wenn Sie wirklich persönlich und individuell sind. Damit sind nicht die Massengeschenke gemeint, mit denen Sie jeden Mitarbeiter beschenken oder die aus Firmenbudget finanziert werden. Machen Sie sich die Mühe, Ihrem Mitarbeiter eine individuelle Freude zu machen. Für den einen Mitarbeiter ein Buch, über das Sie neulich gesprochen haben, für den anderen Mitarbeiter ein Schreibset, weil er gerne schöne Stifte für die Unterschriften nutzt. Damit zeigen Sie, dass Sie sich wirklich für den Menschen interessieren. Und um Menschlichkeit geht es in der Weihnachtszeit doch auch, oder? Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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17
Sep

Unser Gehirn kann nicht nicht denken

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Ist es Ihnen auch schon einmal so gegangen, dass Sie etwas nicht vergessen konnten, was Sie nicht denken sollten? Wenn ich Ihnen aufgebe, nicht an einen Weihnachtsbaum oder Sonnenblumen zu denken, dann denken Sie genau an Weihnachtsbäume oder Sonnenblumen. Das liegt daran, dass unser Gehirn nicht nicht denken kann. Durch die Verneinung funktioniert Führung und Erziehung oftmals konträr. Wenn wir Kinder auffordern "Fass das nicht an." oder Mitarbeiter bitten "Vergessen Sie den Termin zur Abgabe nicht.", dann passiert oft das Gegenteil vom Gewünschten. Wenn wir also wollen, dass unsere Welt einfacher wird, sollten wir gezielt das ausdrücken, was wir wollen, und zwar positiv und ohne Verneinung. Führungskräfte werden plötzlich verstanden und als klar, fair und transparent wahrgenommen. Erzieher und Eltern freuen sich, dass ihre Sprösslinge das tun, was sie ihnen sagen. Und selbst die 10 Gebote bedürften einer Novellierung, damit Menschen glaubenskonform leben können. Wenn es dann statt "Du sollst nicht lügen." hieße "Du sollst ehrlich und offen die Wahrheit sagen." Wie positiv der Umgang der Menschen sein könnte und die Gesellschaft würde nicht mehr von denen bestimmt, die gegen etwas sind, sondern von denen bestimmt, die klar und deutlich (und ehrlich) das sagen, was sie wollen. Und Führung von Mitarbeiter würde deutlich einfacher, für beide Seiten. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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17
Sep

Unser Gehirn kann nicht nicht denken

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Ist es Ihnen auch schon einmal so gegangen, dass Sie etwas nicht vergessen konnten, was Sie nicht denken sollten? Wenn ich Ihnen aufgebe, nicht an einen Weihnachtsbaum oder Sonnenblumen zu denken, dann denken Sie genau an Weihnachtsbäume oder Sonnenblumen. Das liegt daran, dass unser Gehirn nicht nicht denken kann. Durch die Verneinung funktioniert Führung und Erziehung oftmals konträr. Wenn wir Kinder auffordern "Fass das nicht an." oder Mitarbeiter bitten "Vergessen Sie den Termin zur Abgabe nicht.", dann passiert oft das Gegenteil vom Gewünschten. Wenn wir also wollen, dass unsere Welt einfacher wird, sollten wir gezielt das ausdrücken, was wir wollen, und zwar positiv und ohne Verneinung. Führungskräfte werden plötzlich verstanden und als klar, fair und transparent wahrgenommen. Erzieher und Eltern freuen sich, dass ihre Sprösslinge das tun, was sie ihnen sagen. Und selbst die 10 Gebote bedürften einer Novellierung, damit Menschen glaubenskonform leben können. Wenn es dann statt "Du sollst nicht lügen." hieße "Du sollst ehrlich und offen die Wahrheit sagen." Wie positiv der Umgang der Menschen sein könnte und die Gesellschaft würde nicht mehr von denen bestimmt, die gegen etwas sind, sondern von denen bestimmt, die klar und deutlich (und ehrlich) das sagen, was sie wollen. Und Führung von Mitarbeiter würde deutlich einfacher, für beide Seiten. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
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