Per RSS abonnieren Zeige Artikel getaggt mit Selbständigkeit
10
Jan

In der Mitte des Lebens

Veröffentlicht von am in i-restart
Es ist zur Gewohnheit geworden und so gewöhnlich. Oder Sie haben es sich gut eingerichtet, auch wenn es sich nicht mehr gut anfühlt. Auch wenn Sie gerne etrwas ändern möchten, halten Sie vermeintliche Sicherheiten davon ab, andere Dinge zu tun oder Dinge anders zu tun. Wie oft höre ich in der Beratung: "Der Job ist mir sicher, ich bin doch schon so lange da." oder "Ich muss doch mein Haus oder die Ausabildung meiner Kinder finanzieren, eine Änderung ist zu riskant." Aber, es geht Ihnen nicht gut, die Routine frisst Sie auf, der Alltag fühlt sich nicht gut an, der Job macht schon längst keinen Spaß mehr. 
Gerade in der Mitte des Lebens sollte das Muss im Leben aufhören und das Wollen in den Vordergrund treten. Sie können so viel und die Sicherheit des Jobs kann sich ändern. Wenn Sie nicht mehr gefordert sind, nicht mehr überrascht werden von dem, was jeder Tag bietet und bieten kann, dann ändern Sie etwas! Hören Sie auf mit dem, was Sie nicht gerne tun und fangen Sie an mit dem, was Sie schon immer tun wollten. Eine andere Tätigkeit, ein komplett neues Business, probieren Sie es aus, nutzen Sie Ihre Kompetenzen und Ihre Freiräume. Das Risiko? Vielleicht können Sie ja auf einige Luxusgüter, auf ein großes Haus, eine teure Wohnung oder andere Dinge verzichten, wenn der Alltag Sie wieder erfüllt, wenn Sie wieder eine Aufgabe machen, die Sie fordert. 
In der Mitte des Lebens, da habe ich einen gut bezahlten Job aufgegeben, habe mich mit allen Risiken selbständig gemacht, arbeite seitdem sicher nicht weniger, aber anders. Besonders großartig dabei finde ich es, andere Menschen darin zu unterstützen, ihren Weg zu finden und diesen dann erfüllt zu leben. Und gerade in der Mitte des Lebens fragen sich viele Menschen, ob es noch so passt, wie es ist. Zurückblicken lohnt sich dabei in jedem Fall, um zu wissen, was man kann. Um dann nach vorne zu schauen, wie Sie in Zukunft leben und arbeiten wollen. Von der Mitte des Lebens bis zum Ende. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
Aufrufe: 557
0
27
Okt

Keine ruhige Minute

Veröffentlicht von am in i-restart
Keine ruhige Minute
Wenn der Zwang zur stän­digen Erreich­bar­keit zu groß wird
Carmen ist beruf­lich ge­fragt, sie arbeitet als Event­managerin einer großen Agentur und organi­siert verant­wortlich Firmen­events für Launches von neuen Produk­ten oder Messen. Sie ist nicht nur ständig unter­wegs, im In- und Ausland, sie ist auch ständig „on“. Für ihre Kunden muss sie eben immer erreich­bar sein, die warten nicht gerne, wenn sie eine Frage oder einen Wunsch haben. Daneben kommen viele Business­lunches und abend­liche Geschäfts­essen hinzu. Für Freunde hat Carmen längst keine Zeit mehr, dafür hat sie über 500 Kontakte in Facebook und twittert regel­mäßig, damit ihre Freunde wenigstens wissen, was sie gerade macht.
Morgens beginnt Carmen schon im Bett mit ihrem Smart­phone ihren Tag, sich per Face­book auf den neuesten Stand ihrer Be­kannten zu bringen. Das gibt ihr das Gefühl, nichts zu ver­passen und mit alten Freunden ver­bunden zu sein, auch wenn sie schon ewig nicht mehr mit ihnen tele­foniert oder sie ge­troffen hat. Danach ruft sie ihre Mails ab. Ihr Chef lebt einen großen Teil des Jahres in den USA und kippt ihr die Auf­träge per Mail ein, wenn es in Deutsch­land nachts ist. Carmen hat dann bis unge­fähr drei Uhr nach­mittags Zeit, erste Rückmeldungen zu geben, wenn ihr Chef in den USA aufsteht.
Als vor einigen Jahren Carmen in ihrem Be­kannten­kreis eine der ersten war, die be­ruf­lich mit Smart­phone und Note­book aus­gestat­tet wurden, war sie stolz. Dann ging sie noch mit Be­kannten aus, musste aber ständig die An­rufe oder Nach­richten beant­worten, um die Kunden oder ihren Chef zu­frieden zu stellen. Mit der Zeit wurden die Ein­ladungen weniger und Carmen ver­brachte diese allein in Hotels oder ver­abredete sich gleich mit den Kunden.
In letzter Zeit kann Carmen schlecht schlafen. Oft grübelt sie noch nach und kann erst ein­schlafen, wenn sie zuvor mehr­mals ihre sozialen Netz­werke und Mails gecheckt hat. In der Nacht wacht sie oft­mals auf und hat Panik, etwas zu ver­gessen. Der Schlaf­mangel führt dazu, dass sie tags­über oft­mals gereizt ist. Das macht sie un­sicher und erhöht den Zwang, jede freie Minute zu nutzen, um Mails oder Nach­richten zu kon­trollieren.
Carmens Chef Rick freut sich sehr übers Carmens Engage­ment, er weiß, dass er sein Leben in den USA ge­nießen kann und nah am beruf­lichen Ge­schehen ist, weil er jeden Tag inner­halb weniger Stunden Rück­meldung über die laufen­den Ge­schäfte be­kommt. Was Rick nicht weiß, dass die stän­dige Erreich­bar­keit Carmen in­zwischen krank macht. Ihm ist nur auf­gefallen, dass Carmen in letzter Zeit manch­mal gereizt reagiert. Er ver­mutete per­sön­liche Probleme da­hinter.

Kann Carmen diesem Kreis­lauf ent­kommen?

Die heutige Zeit verlangt zwar in der Tat, un­verzüg­lich auf Kunden­wünsche zu rea­gieren und schnell zu liefern. Jedoch auch heute hat die Arbeits­zeit ihre Grenzen, körper­liche Er­holung und Ent­spannung ist für jeden Menschen wichtig. Die elek­tronische Mobili­tät mit Smart­phones und Note­books hat dazu ge­führt, die Büros schleichend in die Frei­zeit der Menschen zu tragen. Und die Menschen, die in Berufen arbeiten, die mit Aner­kennung und Status ver­bunden sind, haben verlernt, sich abzu­grenzen. Da die Grenzen nicht mehr mit Arbeits­orten verbunden sind, ist es schwerer, die räum­lichen und zeit­lichen Grenzen zwischen Arbeit und Frei­zeit zu ziehen. Ist es schlimm, mal ein paar Minu­ten eine Mail zu lesen und zu beant­worten? Sicher nicht, aber wenn daraus mehr­mals täglich außer­halb der regu­lären Arbeits­zeit mehrere Mails werden, dann sicher schon.
Carmen hat sich ein paar Tage Urlaub ge­nommen und sich in einem kleinen Kloster im Schwarz­wald eingebucht. Ihr Smart­phone hat sie aus­ge­schaltet und beim Abt ab­gegeben. Es muss auch einmal ohne sie gehen. Immer­hin ein Anfang. Nach zwei Nächten hat Carmen endlich mal wieder durch­ge­schlafen.
Elektro­nische Mobili­tät macht viele Arbeits­prozesse flexibler, zeit­gerechter und näher, jedoch die Grenze zur Nomo­phobie ist fließend, Ab­grenz­ungen ver­schwimmen und werden erst dann wahr­genommen, wenn der Arbeits­alltag in die Frei­zeit ein­marschiert ist. Dann hilft auch hier nur der Ent­zug, wie bei anderen sucht­geprägten Krank­heiten auch.
Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone

Weiterlesen
Aufrufe: 4849
0
02
Mär

Seitenwechsel!

Veröffentlicht von am in i-restart
Sie sind gerade in einer beruflichen Neuorientierung. Und eigentlich haben Sie kein Interesse, den Arbeitgeber zu wechseln, sondern Sie wünschen sich, Ihr eigener Arbeitgeber zu sein. Ein Seitenwechsel kann durchaus Sinn machen. Einige Fragen sollten Sie sich jedoch gewissenhaft stellen: 1. Was haben Sie zu bieten? Damit ist eine konkrete Dienstleistung, ein konkretes Know How gemeint, das Käufer finden wird. 2. Wie viel Reserven haben Sie? Eine gute Geschäftsidee braucht einige Zeit, sich am Markt durchzusetzen. Neben staatlicher Unterstützung durch Gründungszuschüsse sollten Sie für mindestens sechs eher zwölf Monate Reserven haben, dieser Idee Raum für stückweises Wachstum zu geben. 3. Welche Kontakte können Sie wirklich nutzen? Ein Seitenwechsel bedeutet meistens der Neuaufbau von validen Kontakten, auch wenn Sie jetzt gut vernetzt sind, so gilt dies für Ihre jetzige Rolle, nicht für die Zukünftige. 4. Wie viel Rückschläge vertragen Sie? Gerade in der Anfangszeit kann es sein, dass Sie um Aufträge kämpfen müssen. Eine gewisse Frustrationstoleranz für Rückschläge oder Absagen und Kampfgeist brauchen Sie. 5. Wie viel wollen Sie arbeiten? Gerade in der ersten Zeit, in den ersten Jahren, werden Sie eher mehr als im Angestelltenverhältnis arbeiten, nur anders eingeteilt. Die Arbeit muss dann gemacht werden, wenn der Kunde es braucht, eben mitunter auch in den Abendstunden oder am Wochenende. 6. Wie viel Selbstdisziplin haben Sie? Seien Sie ehrlich mit sich, Ausreden gibt es als Selbständiger nicht, die Arbeit muss gemacht werden, wenn Sie Kunden gewinnen oder halten wollen. Schaffen Sie das? Wenn Sie alle Fragen positiv beantworten können, dann sollten Sie Ihren Business Plan umsetzen und den Schritt wagen. Und noch ein Tipp: Ihre berechtigte Skepsis, ob es klappen wird, bewahrt Sie vor großen Fehlern, das ist gut. Zu euphorische Vorhaben scheitern sehr oft in den ersten Monaten. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
Aufrufe: 5087
02
Mär

Seitenwechsel!

Veröffentlicht von am in i-restart
Sie sind gerade in einer beruflichen Neuorientierung. Und eigentlich haben Sie kein Interesse, den Arbeitgeber zu wechseln, sondern Sie wünschen sich, Ihr eigener Arbeitgeber zu sein. Ein Seitenwechsel kann durchaus Sinn machen. Einige Fragen sollten Sie sich jedoch gewissenhaft stellen: 1. Was haben Sie zu bieten? Damit ist eine konkrete Dienstleistung, ein konkretes Know How gemeint, das Käufer finden wird. 2. Wie viel Reserven haben Sie? Eine gute Geschäftsidee braucht einige Zeit, sich am Markt durchzusetzen. Neben staatlicher Unterstützung durch Gründungszuschüsse sollten Sie für mindestens sechs eher zwölf Monate Reserven haben, dieser Idee Raum für stückweises Wachstum zu geben. 3. Welche Kontakte können Sie wirklich nutzen? Ein Seitenwechsel bedeutet meistens der Neuaufbau von validen Kontakten, auch wenn Sie jetzt gut vernetzt sind, so gilt dies für Ihre jetzige Rolle, nicht für die Zukünftige. 4. Wie viel Rückschläge vertragen Sie? Gerade in der Anfangszeit kann es sein, dass Sie um Aufträge kämpfen müssen. Eine gewisse Frustrationstoleranz für Rückschläge oder Absagen und Kampfgeist brauchen Sie. 5. Wie viel wollen Sie arbeiten? Gerade in der ersten Zeit, in den ersten Jahren, werden Sie eher mehr als im Angestelltenverhältnis arbeiten, nur anders eingeteilt. Die Arbeit muss dann gemacht werden, wenn der Kunde es braucht, eben mitunter auch in den Abendstunden oder am Wochenende. 6. Wie viel Selbstdisziplin haben Sie? Seien Sie ehrlich mit sich, Ausreden gibt es als Selbständiger nicht, die Arbeit muss gemacht werden, wenn Sie Kunden gewinnen oder halten wollen. Schaffen Sie das? Wenn Sie alle Fragen positiv beantworten können, dann sollten Sie Ihren Business Plan umsetzen und den Schritt wagen. Und noch ein Tipp: Ihre berechtigte Skepsis, ob es klappen wird, bewahrt Sie vor großen Fehlern, das ist gut. Zu euphorische Vorhaben scheitern sehr oft in den ersten Monaten. Passen Sie auf sich auf! Ihre Isabell C. Krone Weiterlesen
Aufrufe: 5087
320_480_hoch
480_320_breit
600_800_hoch
800_600_breit
1024_768_breit
768_1024_hoch
template_1024